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Häufig gestellte Fragen

Alle Antworten zu Buchung, Einreise, Motorrädern, Versicherung und mehr – ehrlich und aus eigener Erfahrung seit 1992.

Hinweis: Wir haben diese FAQ mit größter Sorgfalt recherchiert; die meisten der Informationen basieren auf unseren persönlichen Erfahrungen. Wir bemühen uns, sie stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. Bitte beachte jedoch, dass sich einzelne Bedingungen, insbesondere Gebühren und technische Abläufe, jederzeit ändern können. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Aktualität oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Solltest du dennoch einen Fehler entdecken, freuen wir uns über eine E-Mail an mail@us-bike-travel.com.
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Buchung & Organisation

Ja. Wenn du bei US BIKE TRAVEL eine Pauschalreise buchst, erhältst du mit deiner Reisebestätigung den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsschein.

Der Sicherungsschein ist dein Nachweis über die gesetzliche Absicherung deiner Kundengelder für den Fall einer Insolvenz des Reiseveranstalters.

US BIKE TRAVEL hat seinen Firmensitz in Deutschland. Für unsere Pauschalreisen gelten daher die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Pauschalreiserechts.

💡 Gut zu wissen: Den Sicherungsschein erhältst du automatisch mit deinen Reiseunterlagen. Du musst ihn nicht separat beantragen.

Mehr Infos? Alle Details dazu findest du in unseren AGBs.

Geführte Tour
Du reist in einer kleinen Gruppe und wirst während der gesamten Tour von unseren Guides begleitet. Die Tagesroute und der Ablauf sind organisiert, die vorgesehenen Stopps und Besichtigungen werden gemeinsam angefahren. Ein Begleitfahrzeug ist dabei und transportiert dein Tourgepäck.

Semi-guided Tour
Eine Semi-guided Tour bei US BIKE TRAVEL ist eine vollständig geführte Motorradtour. Der Unterschied zu unseren klassischen geführten Motorradtouren besteht darin, dass der Guide die Gruppe aus dem Begleitfahrzeug führt und nicht selbst auf einem Motorrad fährt.

Der Guide leitet die Gruppe, erklärt morgens den Tagesablauf und die Route und fährt die vorgesehenen Stopps und Besichtigungen genauso an wie bei einer klassischen geführten Tour. Das Begleitfahrzeug transportiert außerdem das Tourgepäck.

Der besondere Vorteil einer Semi-guided Tour ist die zusätzliche Freiheit: Wer nicht ständig in der Gruppe fahren möchte oder lieber seinen eigenen Rhythmus hat, kann einzelne Streckenabschnitte auch unabhängig von der Gruppe fahren. Das wird vorher mit dem Guide abgesprochen – niemand verlässt die Gruppe einfach unangekündigt.

Wer die gesamte Reise gemeinsam mit der Gruppe fahren möchte, bekommt eine 100 % geführte Tour. Wer zwischendurch mehr Freiheit möchte, kann diese nutzen und hat trotzdem die Organisation, den Gepäcktransport und das Backup durch den Guide.

Selfdrive-Tour
Bei einer Selfdrive-Tour bist du ohne Guide und Begleitfahrzeug unterwegs. Wir organisieren die von dir gebuchten Reiseleistungen und stellen dir die entsprechenden Reiseinformationen zur Verfügung. Den Tagesablauf gestaltest du selbst.

Kurz gesagt:
Geführt = vollständig geführte Gruppenreise mit Guides
Semi-guided = vollständig geführte Motorradtour mit Guide im Begleitfahrzeug und der Möglichkeit, nach Absprache einzelne Strecken individuell zu fahren
Selfdrive = individuell und ohne Guide unterwegs

Bei unseren Hotels ist für uns vor allem eines entscheidend: die Lage. Restaurants, Frühstücksmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten sollten möglichst gut erreichbar sein, außerdem brauchen wir vernünftige Parkmöglichkeiten.

Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung kennen wir die Hotels und Alternativen in den Regionen, in denen wir regelmäßig unterwegs sind, sehr gut. Ist unser bevorzugtes Hotel einmal ausgebucht, wissen wir deshalb auch, welche Alternative für unsere Reise passt. Gleichzeitig probieren wir natürlich neue Häuser aus, wenn sie uns überzeugen.

Der Standard kann unterschiedlich sein – von einfach und zweckmäßig bis komfortabler. Sauberkeit ist dabei für uns selbstverständlich.

Von dieser Ortskenntnis profitieren auch unsere Selfdrive-Kunden: Bei der Auswahl ihrer Unterkünfte fließt dieselbe Erfahrung ein wie bei unseren geführten Touren.

💡 Für uns zählt deshalb nicht die Anzahl der Sterne, sondern das richtige Hotel am richtigen Ort.

US BIKE TRAVEL verbindet die Vorteile eines deutschen Reiseveranstalters mit einer eigenen Organisation direkt in den USA.

Dein Reisevertrag wird mit US BIKE TRAVEL in Deutschland geschlossen. Dort werden Buchung, Reisebestätigung, Rechnung und die vertragliche Abwicklung deiner Reise betreut. Bei Pauschalreisen erhältst du außerdem den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsschein.

Gleichzeitig verfügen wir mit US BIKE TRAVEL, Inc. in den USA über eine eigene Organisation vor Ort. Von dort aus werden unsere Touren vorbereitet und durchgeführt, Guides und Begleitfahrzeuge koordiniert und viele organisatorische Fragen direkt vor Ort gelöst.

Der große Vorteil für dich: Du buchst nicht bei einem Anbieter, der seine USA-Reisen lediglich aus Deutschland weiterverkauft. Planung, Buchung und Durchführung greifen bei US BIKE TRAVEL direkt ineinander.

Gerade wenn während einer Reise etwas Unvorhergesehenes passiert, ist es ein großer Unterschied, ob erst über mehrere externe Partner kommuniziert werden muss oder ob die Organisation direkt vor Ort reagieren kann.

Kurz gesagt:
Du hast die vertragliche Abwicklung über einen deutschen Reiseveranstalter und gleichzeitig eine eigene US BIKE TRAVEL Organisation direkt im Reiseland.

US BIKE TRAVEL ist seit 1992 auf Motorradreisen in den USA und Kanada spezialisiert. Bei uns buchst du nicht einfach eine vorgefertigte Motorradreise – die Planung und Durchführung unserer Reisen basiert auf jahrzehntelanger eigener Erfahrung vor Ort.

Ein wesentlicher Unterschied sind unsere kleinen Gruppen. Wir möchten keine Motorradreisen mit möglichst vielen Teilnehmern durchführen, sondern Touren, bei denen persönliche Betreuung und ein gemeinsames Reiseerlebnis möglich bleiben.

Unsere geführten Motorradreisen werden von Guides begleitet und verfügen über ein Begleitfahrzeug für das Tourgepäck. Damit musst du dein Reisegepäck nicht auf dem Motorrad transportieren und hast während der Tour zusätzlich ein Fahrzeug als organisatorisches Backup dabei.

Hinzu kommt die Verbindung zwischen unserem deutschen Reiseveranstalter und unserer eigenen Organisation in den USA. Buchung und vertragliche Abwicklung erfolgen über US BIKE TRAVEL in Deutschland, während die Organisation und Durchführung unserer USA-Touren direkt vor Ort unterstützt wird.

Wir kennen unsere Touren nicht nur aus Katalogen oder von Karten. Routen, Tagesetappen, Stopps und Abläufe beruhen auf unserer langjährigen Erfahrung mit Motorradreisen in Nordamerika und werden immer wieder an die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Kurz gesagt: Bei US BIKE TRAVEL stehen Spezialisierung auf Motorradreisen, kleine Gruppen, persönliche Betreuung, Gepäcktransport bei den geführten Touren und jahrzehntelange Erfahrung in den USA und Kanada im Mittelpunkt.

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Wenn du vor Beginn deiner geführten Motorradtour früher in die USA reisen oder nach dem Ende der Tour noch länger bleiben möchtest, sprich uns am besten vor der Flugbuchung darauf an.

Wir prüfen dann, ob sich die für deine Reise vorgesehenen Flüge entsprechend anpassen lassen. Ob und zu welchem Preis eine frühere Anreise oder spätere Rückreise möglich ist, hängt unter anderem von der Fluggesellschaft, dem verfügbaren Tarif und den freien Plätzen ab.

Auf Wunsch können wir auch prüfen, ob du für die zusätzlichen Tage weitere Hotelübernachtungen, einen Mietwagen oder eine Verlängerung der Motorradmiete über uns buchen kannst.

Wenn du deine zusätzlichen Tage selbst organisieren möchtest, ist das natürlich ebenfalls möglich. Wichtig ist lediglich, dass deine individuelle An- oder Abreise mit dem Beginn bzw. Ende der gebuchten Tour abgestimmt ist.

Unser Tipp: Teile uns deinen Verlängerungswunsch möglichst bereits bei der Buchung mit. Je früher wir davon wissen, desto größer ist in der Regel die Auswahl bei Flügen und zusätzlichen Reiseleistungen.

Wenn deine Wunschreise und dein Termin feststehen, lohnt es sich, möglichst früh zu buchen. Damit sicherst du dir die besten Chancen auf deinen gewünschten Reisetermin, einen Platz auf der gewünschten Tour, dein bevorzugtes Motorradmodell und passende Flüge – und kannst deine gesamte Reise frühzeitig planen.

Erfahrungsgemäß ist 10–12 Monate vor Reisebeginn bei uns ein typischer und empfehlenswerter Buchungszeitraum. Viele unserer Gäste sichern sich ihre Reise sogar mehr als ein Jahr im Voraus. Etwa 6 Monate vorher kommt ebenfalls vor. Deutlich kurzfristigere Buchungen sind eher selten, können je nach Verfügbarkeit aber noch möglich sein.

Der Hintergrund: Wir reservieren für unsere geführten Motorradreisen Hotel- und Motorradkontingente lange im Voraus. Nicht benötigte Kontingente müssen wir bei vielen Leistungsträgern ungefähr drei Monate vor Reisebeginn ganz oder teilweise zurückgeben. Danach sind Buchungen weiterhin möglich, hängen dann aber stärker von der aktuellen Verfügbarkeit ab.

Unser Tipp: Steht deine Wunschreise fest, mach sie dir frühzeitig sicher – dann hast du die größte Auswahl und die beste Planungssicherheit.

Am einfachsten buchst du deine Reise direkt bei US BIKE TRAVEL.

Unsere Motorradreisen in den USA und Kanada sind ein spezialisiertes Reiseprodukt. Bei einer direkten Buchung werden deine Fragen deshalb von dem Team beantwortet, das unsere Reisen plant, organisiert und seit vielen Jahren aus eigener Erfahrung kennt.

Gerade bei einer Motorradreise gibt es oft Fragen, die über eine normale Pauschalreise hinausgehen: Welches Motorrad passt zu mir? Wie läuft eine geführte oder Semi-guided Tour ab? Welche Versicherungen gibt es? Kann ich früher anreisen oder meine Reise verlängern? Welche zusätzlichen Leistungen kann ich buchen?

Bei einer direkten Buchung bei US BIKE TRAVEL hast du für diese Fragen einen direkten Ansprechpartner.

Die Buchung kannst du online über unsere Website durchführen. Wenn du vor der Buchung Fragen hast oder Beratung möchtest, kannst du natürlich auch zuerst Kontakt mit uns aufnehmen.

Kurz gesagt: Du buchst deine Motorradtour direkt bei dem Spezialisten, der die Reise organisiert und durchführt.

Die Buchung deiner Motorradtour bei US BIKE TRAVEL ist ganz einfach und erfolgt direkt online:

  1. Wähle deine gewünschte Tour und deinen Reisetermin aus und klicke auf „Jetzt buchen".
  2. Trage deine persönlichen Daten und die gewünschten Reiseleistungen in das Buchungsformular ein.
  3. Nach dem Absenden erhältst du innerhalb von 24 Stunden eine E-Mail mit Verfügbarkeits- und Preisbestätigung.
  4. Wir bearbeiten deine Buchung und prüfen die gebuchten Leistungen. Anschließend erhältst du von uns deine Reisebestätigung, Rechnung und die weiteren Buchungsunterlagen per E-Mail.

Wenn vor der Buchung noch Fragen offen sind – zum Beispiel zur Tour, zum passenden Motorrad, zu Flügen, Versicherungen oder einer individuellen Reiseverlängerung – sprich uns vorher einfach an. Wir beraten dich gerne, bevor du deine Reise buchst.

Du hast deine Wunschtour gefunden? Dann kannst du direkt über den Button „Jetzt buchen" deine Buchung starten.

Ja, beides ist grundsätzlich möglich.

Wenn du eine bestimmte Fluggesellschaft bevorzugst, einen bestimmten Abflughafen wünschst oder besondere Vorstellungen zu deiner Flugverbindung hast, sprich uns am besten vor der Buchung darauf an. Wir prüfen gerne, welche Möglichkeiten für deine Reise verfügbar sind und ob dadurch ein Mehrpreis entsteht.

Du kannst deine Flüge auch selbst buchen. Trotzdem empfehlen wir dir, uns vorher kurz anzusprechen. Gerade bei einer geführten Motorradtour müssen Ankunft und Abflug zeitlich zum Beginn und Ende der Reise passen.

Wenn wir deine Flüge mitbuchen, können wir Flug und gebuchte Reiseleistungen aufeinander abstimmen. Das ist besonders praktisch, wenn du früher anreisen, länger bleiben oder deine Reise individuell verlängern möchtest.

Wenn du deine Flüge selbst buchst, bist du für diese Flugbuchung und die Einhaltung der erforderlichen An- und Abreisezeiten selbst verantwortlich. Beachte außerdem, dass bei einer eventuellen Absage der Tour die Stornierungs- oder Umbuchungsmöglichkeiten deiner selbst gebuchten Flüge von deinem gewählten Flugtarif und der jeweiligen Fluggesellschaft abhängen.

Auch individuelle Transfers passend zu deinen Flugzeiten können wir auf Anfrage organisieren. Je nach gebuchter Leistung können dafür zusätzliche Kosten entstehen.

Unser Tipp: Bevor du einen eigenen Flug fest buchst, sprich kurz mit uns. So können wir gemeinsam prüfen, ob Flugzeiten und Reiseablauf optimal zusammenpassen.

Ja. Wenn du deine Reise verlängern möchtest, können wir auf Wunsch auch zusätzliche Reiseleistungen für dich organisieren.

Je nachdem, wie du deine zusätzlichen Tage verbringen möchtest, können wir zum Beispiel prüfen:

  • eine Verlängerung deiner Motorradmiete
  • einen Mietwagen für die Zeit vor oder nach der Motorradtour
  • zusätzliche Hotelübernachtungen
  • eine frühere Anreise oder spätere Rückreise
  • weitere Reiseleistungen oder Aktivitäten passend zu deiner individuellen Verlängerung

Gerade bei einer USA- oder Kanada-Reise bietet es sich oft an, die Motorradtour mit einigen zusätzlichen Tagen zu verbinden. Vielleicht möchtest du noch Las Vegas, Los Angeles, San Francisco oder einen anderen Ort länger erleben, Freunde besuchen oder einfach ein paar Tage entspannen.

Sprich uns am besten bereits bei der Buchung auf deine Verlängerungswünsche an. Dann können wir die zusätzlichen Leistungen von Anfang an mit deiner Motorradtour abstimmen und prüfen, was für deinen gewünschten Zeitraum verfügbar ist.

Natürlich kannst du einzelne Teile deiner Verlängerung auch selbst organisieren. Wenn du möchtest, übernehmen wir aber gerne die Planung und Buchung der zusätzlichen Reiseleistungen für dich.

Unser Tipp: Wenn du ohnehin schon in Nordamerika bist, lohnt es sich oft, ein paar zusätzliche Tage einzuplanen. Wir helfen dir gerne dabei, aus deiner Motorradtour eine individuelle Gesamtreise zu machen.

Ja. Wenn keiner unserer ausgeschriebenen Termine für dich passt, sprich uns an – individuelle Reisetermine und maßgeschneiderte Motorradtouren sind bei US BIKE TRAVEL grundsätzlich möglich.

Bereits ab 2 Personen prüfen und kalkulieren wir auf Wunsch eine individuelle Tour. Dabei kann entweder eine unserer bestehenden Motorradreisen als Grundlage dienen oder wir stellen die Reise passend zu euren Vorstellungen neu zusammen.

Je nach Wunsch können wir unter anderem anpassen:

  • Reisetermin und Reisedauer
  • Route, Tagesetappen und Streckenführung
  • Hotels und Übernachtungsorte
  • Motorräder
  • Flüge und zusätzliche Reisetage
  • Guide und Begleitfahrzeug

Welche Variante möglich ist und zu welchem Preis, hängt vom gewünschten Termin, der Route, der Verfügbarkeit der Leistungen und dem gewünschten Umfang der Betreuung ab.

Gerade wenn ihr zu zweit oder mit Freunden reisen möchtet und zeitlich nicht an unsere ausgeschriebenen Gruppentermine gebunden sein wollt, kann eine individuelle Motorradtour eine interessante Alternative sein.

Eure Wunschreise ist nicht im Kalender? Fragt uns einfach. Wir prüfen, was sich daraus machen lässt, und erstellen euch ein individuelles Angebot.

Einreise & Dokumente

Für deutsche Urlauber ist die Einreise in die USA weiterhin grundsätzlich wie gewohnt möglich: Deutschland nimmt am Visa Waiver Program teil. Für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen kannst du in der Regel mit einem gültigen elektronischen Reisepass (E-Pass), einer gültigen ESTA-Genehmigung und einem Rück- oder Weiterflugticket visumfrei in die USA reisen.

Wichtig ist jedoch: US-Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Deshalb empfehlen wir, vor jeder Reise den aktuellen Stand beim Auswärtigen Amt und den zuständigen US-Behörden zu prüfen.

Eine ESTA-Genehmigung ist außerdem keine Garantie für die Einreise. Die endgültige Entscheidung trifft bei der Ankunft die US-Grenzbehörde. Das ist keine neue Regel, sondern gehört grundsätzlich zum US-Einreiseverfahren.

Für einzelne Reisende können zusätzliche Bestimmungen gelten – beispielsweise aufgrund vorheriger Aufenthalte in bestimmten Ländern, der Staatsangehörigkeit, früherer USA-Reisen oder anderer persönlicher Voraussetzungen.

Für die meisten unserer deutschen USA-Reisenden bedeutet das: Mit gültigem E-Pass und ESTA bleibt die touristische Einreise im Rahmen des Visa Waiver Program der normale Weg.

💡 Unser Tipp: Beantrage ESTA rechtzeitig und ausschließlich über die offizielle ESTA-Seite der U.S. Customs and Border Protection (CBP). Prüfe außerdem kurz vor deiner Abreise noch einmal die aktuellen Einreisehinweise.

Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweis USA

MPC steht für Mobile Passport Control und kann dir die Einreise in die USA deutlich erleichtern.

Die kostenlose Mobile Passport Control App der U.S. Customs and Border Protection (CBP) ermöglicht berechtigten Reisenden, einen Teil der Einreiseformalitäten bereits über das Smartphone zu erledigen. An teilnehmenden US-Flughäfen gibt es dafür eigene, ausgeschilderte MPC-Spuren, wodurch die Abfertigung bei der Passkontrolle häufig schneller gehen kann.

Auch deutsche Reisende, die im Rahmen des Visa Waiver Program mit einer genehmigten ESTA erneut in die USA einreisen, können MPC nutzen, sofern sie die aktuellen Voraussetzungen der CBP erfüllen.

So funktioniert es grundsätzlich:

  1. Lade vor der Reise die kostenlose Mobile Passport Control (MPC) App herunter und hinterlege deine Passdaten.
  2. Bis zu 4 Stunden vor der Landung oder direkt nach der Ankunft kannst du dein Foto aufnehmen und die Fragen zu deiner Einreise und Zollerklärung beantworten.
  3. Nach der Übermittlung gehst du im Ankunftsbereich mit deinem Reisepass zur ausgeschilderten MPC-Schlange.
  4. Die eigentliche Einreisekontrolle wird anschließend weiterhin von einem CBP-Beamten durchgeführt.

Bis zu 12 gemeinsam reisende Personen können über ein Gerät in einer gemeinsamen MPC-Anmeldung erfasst werden.

Wichtig: MPC ersetzt weder deinen Reisepass noch eine erforderliche ESTA-Genehmigung und garantiert auch keine Einreise. Es vereinfacht lediglich den Ablauf bei der Einreisekontrolle.

💡 Unser Tipp: Wenn du für MPC berechtigt bist und dein Ankunftsflughafen MPC anbietet, lohnt es sich, die App bereits vor der Reise einzurichten. Nach einem langen Flug kann eine kürzere Warteschlange bei der Einreise sehr angenehm sein.

Für deine USA-Motorradreise solltest du die wichtigsten Reiseunterlagen vollständig und griffbereit dabeihaben.

Für die Einreise in die USA benötigst du als deutscher Reisender im Visa Waiver Program:

  • einen gültigen elektronischen/biometrischen Reisepass (E-Pass)
  • eine gültige ESTA-Genehmigung, die exakt zu diesem Reisepass gehört

Ein deutscher Personalausweis reicht für die Einreise in die USA nicht aus.

Für die Motorrad- bzw. Fahrzeugübernahme benötigst du zusätzlich:

  • deinen gültigen nationalen Führerschein mit der für das gebuchte Fahrzeug erforderlichen Fahrerlaubnis
  • eine für die Kaution geeignete Kreditkarte auf den Namen des Fahrers bzw. Mieters, entsprechend den Bedingungen des jeweiligen Vermieters

Wir empfehlen außerdem, wichtige Reiseunterlagen wie Flug-, Hotel- und Mietunterlagen sowie Versicherungsinformationen digital und bei Bedarf zusätzlich offline verfügbar zu haben.

💡 Wichtig: Wenn du nach der ESTA-Beantragung einen neuen Reisepass bekommst, benötigst du für den neuen Pass auch eine neue ESTA-Genehmigung.

Unser Tipp: Prüfe einige Wochen vor der Abreise noch einmal Reisepass, ESTA, Führerschein und Kreditkarte. Damit vermeidest du, dass ein fehlendes oder abgelaufenes Dokument deine Reise unnötig kompliziert.

Für deutsche Staatsangehörige muss der Reisepass nach den derzeit geltenden Bestimmungen für die gesamte Dauer der USA-Reise gültig sein – einschließlich des Tages der Ausreise. Eine zusätzliche Gültigkeit von sechs Monaten über das Reiseende hinaus ist für deutsche Staatsangehörige derzeit nicht erforderlich.

Für die visumfreie Einreise im Rahmen des Visa Waiver Program benötigst du einen elektronischen Reisepass (E-Pass mit Chip) und eine gültige ESTA-Genehmigung.

⚠️ Wichtig – Einreisebestimmungen können sich ändern:
Diese Information entspricht dem Stand August 2026. Einreise- und Passbestimmungen können sich auch kurzfristig ändern. Bitte prüfe deshalb vor deiner Reise unbedingt die aktuell gültigen Einreisebestimmungen für die USA beim Auswärtigen Amt.

Aktuelle Reise- und Einreisehinweise USA beim Auswärtigen Amt →

💡 Unser Tipp: Prüfe die Gültigkeit deines Reisepasses am besten schon bei der Buchung deiner Motorradtour. Läuft dein Pass bald ab und möchtest du ohnehin einen neuen beantragen, erledige das am besten vor der ESTA-Beantragung.

Wichtig: ESTA ist an den Reisepass gebunden, mit dem sie beantragt wurde. Wenn du nach der ESTA-Beantragung einen neuen Reisepass erhältst, benötigst du für diesen auch eine neue ESTA-Genehmigung.

Hier ist die Adresse des ersten Hotels deiner Reise in den USA einzutragen. Die Hoteladresse findest du in deinen Reiseunterlagen bzw. in „Meine Reise", sobald die Hotels für deine Reise hinterlegt sind.

Wenn du während deiner Reise an mehreren Orten übernachtest, musst du nicht alle Hotels angeben. Für ESTA wird hier die erste Adresse angegeben, an der du dich in den USA aufhalten wirst.

Falls dir die erste Hoteladresse bei der ESTA-Beantragung noch nicht bekannt ist:
Im ESTA-Formular findest du neben den Eingabefeldern ein Fragezeichen (?). Wenn du mit der Maus darauf gehst bzw. darauf klickst, wird die jeweilige Ausfüllhilfe angezeigt. Dort wird erklärt, welche Angaben gemacht werden können, wenn die Information noch nicht bekannt ist. In den entsprechenden Textfeldern kann dann UNKNOWN eingetragen werden; bei einer nicht bekannten Telefonnummer können Nullen eingetragen werden.

💡 Tipp: Verwende ausschließlich die offizielle ESTA-Seite der U.S. Customs and Border Protection (CBP): esta.cbp.dhs.gov. Dort kann oben rechts die Sprache auf Deutsch umgestellt werden.

Eine Redress Number ist eine spezielle Identifikationsnummer, die von der U.S. Department of Homeland Security (DHS) im Rahmen des Traveler Redress Inquiry Program (TRIP) vergeben wird. Sie wird für Reisende ausgestellt, die wiederholt fälschlicherweise mit Personen auf der Terror Watchlist verwechselt wurden.

💡 Wenn du noch nie Probleme beim Check-in oder bei der Einreise hattest, benötigst du keine Redress Number. Dieses Feld kannst du dann einfach leer lassen.
Motorrad, Ausrüstung & Kleidung

Wenn du auf unserer Reise selbst Motorrad fahren möchtest, benötigst du einen gültigen nationalen Motorradführerschein mit der für das gebuchte Motorrad erforderlichen Fahrerlaubnis.

Für unsere Motorradreisen mit den üblichen großen Touring-Motorrädern bedeutet das für deutsche Fahrer in der Regel einen unbeschränkten Motorradführerschein der Klasse A.

Den nationalen Führerschein musst du bei der Motorradübernahme im Original vorlegen. Eine Kopie oder ein Foto auf dem Smartphone ersetzt den Führerschein nicht.

Wichtig: Welche Fahrerlaubnis erforderlich ist, hängt auch vom gebuchten Motorrad und den Bedingungen des jeweiligen Vermieters ab. Bei Fragen prüfen wir deshalb gerne bereits vor der Buchung, ob deine Fahrerlaubnis für das gewünschte Motorrad ausreicht.

Für die USA können zusätzlich je nach Bundesstaat bzw. Vermieter unterschiedliche Anforderungen an einen Internationalen Führerschein (International Driving Permit / IDP) gelten. Dieses Thema erklären wir direkt in der nächsten FAQ ausführlich.

💡 Unser Tipp: Schick uns bei Unsicherheit vor der Buchung einfach die genaue Führerscheinklasse und dein Wunschmotorrad. Dann können wir prüfen, ob beides zusammenpasst – bevor du deine Reise fest buchst.

Für unsere üblichen geführten und Semi-guided Motorradtouren in den USA ist ein Internationaler Führerschein grundsätzlich nicht erforderlich.

Ein Internationaler Führerschein kann dennoch als international verständliche Ergänzung bzw. Übersetzung deines nationalen Führerscheins hilfreich sein. Ob du ihn zusätzlich mitnehmen möchtest, kannst du selbst entscheiden.

Bei einer Selfdrive-Tour ist die Mitnahme eher sinnvoll. Du bist eigenständig unterwegs und musst beispielsweise bei einer Verkehrskontrolle deine Fahrerlaubnis selbst gegenüber den örtlichen Behörden nachweisen. Ein Internationaler Führerschein kann die Verständigung in einer solchen Situation erleichtern.

Wichtig: Der Internationale Führerschein ersetzt niemals deinen nationalen Führerschein. Wenn du ihn mitnimmst, musst du deshalb beide Dokumente im Original dabeihaben.

Die Führerscheinbestimmungen sind in den USA nicht in allen Bundesstaaten gleich. Je nach Bundesstaat können zusätzliche Anforderungen gelten.

⚠️ Bitte beachte: Besonders wenn du bei einer Selfdrive-Reise deine Route selbst zusammenstellst, solltest du vor der Reise prüfen, welche Führerscheinbestimmungen in den von dir bereisten Bundesstaaten aktuell gelten.

Aktuelle Informationen der US-Regierung zum Fahren mit ausländischem Führerschein und International Driving Permit (IDP) →

Unsere Motorradtouren sind grundsätzlich auch für ganz normale Freizeitfahrer gut zu bewältigen. Du solltest dein Motorrad jedoch sicher beherrschen und über ausreichende Fahrpraxis verfügen, um mehrere Fahrtage hintereinander entspannt unterwegs sein zu können.

Wichtig ist vor allem, dass du deine eigene Fahrerfahrung realistisch einschätzt. Je nach Tour erwarten dich unterschiedliche Tagesetappen, Streckenführungen und Fahrzeiten. Den jeweiligen Schwierigkeitsgrad findest du deshalb direkt bei der Tourbeschreibung.

Für absolute Fahranfänger sind unsere Motorradreisen nur bedingt geeignet. Wenn du längere Zeit nicht gefahren bist oder wenig Fahrpraxis hast, empfehlen wir dir, vor der Reise einige Übungsfahrten zu machen oder beispielsweise bei einer Fahrschule ein Motorrad-Sicherheitstraining bzw. eine Auffrischungsfahrt zu absolvieren.

💡 Unser Tipp: Du bist unsicher, ob eine bestimmte Tour zu deiner Fahrerfahrung passt? Sprich uns vor der Buchung an. Wir kennen die Strecken und können dir sagen, welche unserer Touren am besten zu dir passt.

Unsere Schwierigkeitsgrade von 1 bis 5 geben dir eine Orientierung, wie anspruchsvoll eine Motorradtour insgesamt ist.

Dabei geht es nicht nur darum, ob eine Strecke fahrtechnisch einfach oder schwieriger ist. In die Bewertung fließen verschiedene Faktoren ein: Anzahl der Fahrtage, Gesamtkilometer, Länge der einzelnen Etappen und der Streckencharakter. Auch längere Bergstrecken, viele Kurven oder Spitzkehren können die Einstufung beeinflussen.

Wir planen unsere Tagesetappen mit ausreichend Pausen, sodass die Fahrtage angenehm zu bewältigen sind. Trotzdem gibt es Reisen, bei denen du durch viele Fahrtage oder längere Etappen einfach etwas mehr „Sitzfleisch" brauchst als bei einer kürzeren Tour.

Als grobe Orientierung gilt:

  • 1 = sehr einfach
  • 2 = einfach
  • 3 = mittel
  • 4 = anspruchsvoller
  • 5 = anspruchsvoll

Die Einstufung ist eine Orientierung und keine starre fahrtechnische Klassifizierung. Eine 4 oder 5 bedeutet also nicht automatisch, dass du besonders schwierige Fahrmanöver beherrschen musst. Entscheidend ist die Gesamtbelastung aus Dauer, Fahrumfang und Streckencharakter.

💡 Unser Tipp: Schau dir neben dem Schwierigkeitsgrad auch den Reiseverlauf und die Tagesetappen deiner Wunschtour an. Wenn du unsicher bist, ob die Tour zu deiner Fahrerfahrung und Kondition passt, sprich uns einfach an – wir kennen die Strecken und beraten dich gerne.

Wenn du über ausreichende Motorrad-Fahrpraxis verfügst und dein Motorrad sicher beherrschst, kommst du in der Regel auch mit einer Harley-Davidson® gut zurecht.

Eine große Harley ist zunächst schwerer als viele Motorräder, die unsere Gäste von zu Hause kennen. Durch den niedrigen Schwerpunkt und die niedrige Sitzposition lassen sich die Maschinen während der Fahrt jedoch meist überraschend entspannt und gut beherrschen.

Etwas mehr Aufmerksamkeit braucht das Gewicht vor allem beim Rangieren, langsamen Manövrieren und im Stand. Deshalb ist es wichtig, ein Modell zu wählen, das zu deiner Körpergröße, Erfahrung und deinen persönlichen Vorlieben passt.

Viele unserer Gäste fahren bei uns zum ersten Mal eine Harley-Davidson® und gewöhnen sich sehr schnell an das andere Fahrgefühl.

💡 Unser Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, welches Motorrad zu dir passt, sprich uns vor der Buchung an. Wir kennen die verschiedenen Modelle und helfen dir gerne bei der Auswahl.

Welches Motorrad am besten zu dir passt, hängt vor allem von deiner Fahrerfahrung, Körpergröße und deinen persönlichen Vorlieben ab. Wenn du bereits ein bestimmtes Modell kennst und gerne fährst, ist die Entscheidung natürlich einfach.

Wenn du zum ersten Mal eine Harley-Davidson® oder ein anderes amerikanisches Touring-Motorrad fährst, helfen wir dir gerne bei der Auswahl. Unterschiede gibt es unter anderem bei Sitzposition, Gewicht, Lenkerposition, Verkleidung und Windschutz.

Gerade bei einer längeren Motorradtour ist wichtig, dass du dich auf der Maschine wohlfühlst. Das größte oder teuerste Modell ist deshalb nicht automatisch die beste Wahl.

Auf den jeweiligen Tourseiten siehst du, welche Motorradklassen und Modelle für die Reise angeboten werden. Die abgebildeten bzw. ausgewählten Modelle verstehen sich dabei entsprechend den jeweiligen Vermietbedingungen als gewünschtes Modell bzw. Fahrzeugklasse; ein bestimmtes Modell kann nicht in jedem Fall garantiert werden.

💡 Du bist unsicher? Sprich uns vor der Buchung an. Sag uns, welches Motorrad du zu Hause fährst, wie groß du bist und was dir beim Fahren wichtig ist. Wir kennen die angebotenen Motorräder aus der Praxis und helfen dir, eine passende Auswahl zu treffen.

Welche Motorräder bzw. Modelle zur Auswahl stehen, hängt von der jeweiligen Tour, der Vermietstation, dem Reisetermin und der Verfügbarkeit ab. Je nach Reise stehen Motorräder verschiedener Hersteller zur Verfügung, zum Beispiel Harley-Davidson®, Indian oder BMW.

Welche Motorräder für deine konkrete Reise angeboten werden, siehst du direkt bei der jeweiligen Tour und bei der Buchung. Dort kannst du dein gewünschtes Modell bzw. die angebotene Motorradklasse auswählen.

Wichtig: Ein bestimmtes Motorradmodell kann nicht in jedem Fall garantiert werden. Sollte das gewünschte Modell nicht verfügbar sein, gelten die jeweiligen Bedingungen des Vermieters hinsichtlich eines entsprechenden Ersatzmodells bzw. der gebuchten Motorradklasse.

💡 Du bist dir nicht sicher, welches Motorrad am besten zu dir passt? Dann schau dir auch die FAQ „Welches Motorrad-Modell soll ich auswählen?" an oder sprich uns vor der Buchung an. Wir helfen dir gerne bei der Auswahl.

Nicht alle Motorradmodelle sind an allen Vermietstationen verfügbar. Da US BIKE TRAVEL nicht der direkte Leistungsträger der Motorradmiete ist, können wir deinen Erstwunsch für ein bestimmtes Motorradmodell nicht garantieren.

Wir möchten es dir so einfach wie möglich machen – allerdings sind wir bei der tatsächlichen Bereitstellung des Motorrads vom Vermieter abhängig. Kommt das reservierte Motorrad rechtzeitig und in einwandfreiem Zustand zurück, steht der Übergabe normalerweise nichts im Weg. Besonders in der Hochsaison sind die verfügbaren Motorräder jedoch nicht unbegrenzt. Deshalb benötigen wir bei der Buchung neben deinem Erstwunsch auch Alternativwünsche.

Motorrad-Klassen-Garantie: In der Regel bekommst du genau das gewünschte Modell. Damit die Reservierung zuverlässig funktioniert, benötigt der Vermieter zusätzlich Ersatzwünsche aus derselben Klasse. Wir reservieren deinen Erstwunsch, wenn er am Buchungstag verfügbar ist. Die Reservierung erfolgt jedoch innerhalb der entsprechenden Motorradklasse.

Beispiel: Wünschst du eine Street Glide®, lautet die Reservierung „Street Glide® oder vergleichbar aus derselben Klasse" – das kann beispielsweise auch eine Road Glide® sein. Entsprechend gilt das bei Street Glide® Touring Edition und Road Glide® Touring Edition oder in der Classic-Klasse beispielsweise zwischen Heritage Softail® und entsprechenden Indian®-Modellen.

Sollte das gewünschte Modell bei der Übernahme aus betrieblichen Gründen nicht zur Verfügung stehen, erhältst du entsprechend den Bedingungen des Vermieters ein Motorrad aus derselben Klasse oder gegebenenfalls ein kostenloses Upgrade.

Motorrad-Modell-Garantie (MMG): Normalerweise erhält die Vermietstation das reservierte Motorrad rechtzeitig zurück und du bekommst dein gebuchtes Modell. In der Hochsaison kann es jedoch vorkommen, dass ein Motorrad kurzfristig ausfällt – beispielsweise durch einen Unfall oder eine notwendige größere Reparatur. Der Vermieter übergibt grundsätzlich kein Motorrad, bei dem ein entsprechender Defekt bekannt oder absehbar ist.

In einer solchen Situation berücksichtigt die Station bei der Fahrzeugzuteilung, wer die Motorrad-Modell-Garantie gebucht hat, und versucht, dieser Buchung bevorzugt das entsprechende Modell zuzuweisen.

Die Motorrad-Modell-Garantie ist ausschließlich für Motorräder der Grand-Touring- und Touring-Klasse buchbar: Street Glide®, Road Glide®, Street Glide® Touring Edition und Road Glide® Touring Edition.

Sie kostet 99 USD zzgl. Steuern und wird ausschließlich vor Ort und nur im Erfolgsfall fällig. Wird dir das gebuchte Modell übergeben, bezahlst du den Betrag direkt an der Vermietstation. Kann das gewünschte Modell aus betrieblichen Gründen trotz MMG nicht bereitgestellt werden, fällt die Gebühr nicht an und du erhältst entsprechend den Bedingungen des Vermieters ein Motorrad aus derselben Klasse oder gegebenenfalls ein kostenloses Upgrade.

Was ist eine Motorrad-Modell-Garantie (MMG)?

Unser Hauptvermieter für Motorräder in den USA ist EagleRider. Bei einer normalen Reservierung wird dein gewünschtes Motorrad innerhalb der entsprechenden Motorradklasse reserviert. In der Regel bekommst du auch genau dein Wunschmodell – ein bestimmtes Modell kann bei einer normalen Reservierung jedoch nicht verbindlich garantiert werden.

Bei EagleRider gibt es für bestimmte Motorräder zusätzlich die Motorrad-Modell-Garantie (MMG). Sie gibt deinem gewünschten Motorradmodell bei der Fahrzeugzuteilung eine besondere Priorität. Das ist vor allem dann interessant, wenn dir ein ganz bestimmtes Modell besonders wichtig ist.

Die MMG bei EagleRider ist ausschließlich für Motorräder der Touring- und Grand-Touring-Klasse verfügbar: Street Glide®, Road Glide®, Street Glide® Touring Edition und Road Glide® Touring Edition.

Auch mit MMG kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass das gewünschte Motorrad kurzfristig nicht zur Verfügung steht – beispielsweise nach einem Unfall, einer verspäteten Rückgabe oder aufgrund einer notwendigen Reparatur. Kann EagleRider das gewünschte Modell nicht bereitstellen, fällt die MMG-Gebühr nicht an und du erhältst entsprechend den Bedingungen des Vermieters ein Motorrad aus derselben Klasse oder gegebenenfalls ein kostenloses Upgrade.

Was kostet die MMG bei EagleRider?

Bei EagleRider kostet die Motorrad-Modell-Garantie derzeit 99 USD zzgl. Steuern. Sie wird erst vor Ort und nur dann fällig, wenn dir das gewünschte Motorradmodell tatsächlich übergeben wird.

Gibt es auch eine verbindliche Motorrad-Modell-Garantie?

Je nach Region und Vermietstation arbeiten wir neben EagleRider auch mit anderen Vermietpartnern zusammen. Bei einzelnen dieser Vermieter kann eine verbindliche Motorrad-Modell-Garantie angeboten werden. Diese kostet derzeit 295 USD zzgl. Steuern.

Diese Möglichkeit besteht jedoch nicht an allen Stationen und ist nicht automatisch Bestandteil unserer Reisen. EagleRider ist unser Hauptvermieter, und für einen großen Teil unserer Reisen richten sich Motorradübernahme und -rückgabe nach dessen Stationsnetz und Bedingungen.

Wenn dir ein bestimmtes Motorradmodell so wichtig ist, dass du ausdrücklich eine verbindliche Modellgarantie möchtest, sprich uns vor der Buchung an. Wir prüfen dann, ob diese Möglichkeit für deine Reise und Station verfügbar und organisatorisch sinnvoll umsetzbar ist.

Ist dafür ein anderer Vermieter oder eine zusätzliche Übergabe- bzw. Transferlogistik erforderlich, können neben der Gebühr für die Modellgarantie zusätzliche Kosten für diesen individuellen Aufwand entstehen. Diese teilen wir dir selbstverständlich vor der Buchung mit, sodass du selbst entscheiden kannst, ob dir die verbindliche Zusage deines Wunschmodells den zusätzlichen Aufwand und Preis wert ist.

Lohnt sich eine Motorrad-Modell-Garantie für mich?

Das hängt ganz davon ab, wie wichtig dir genau dein Wunschmodell ist. Wenn du unbedingt ein bestimmtes Motorrad fahren möchtest, kann eine Modellgarantie sinnvoll sein. Wenn für dich ein vergleichbares Motorrad innerhalb derselben Klasse genauso gut passt, ist die zusätzliche Option normalerweise nicht notwendig.

💡 Unser Tipp: Sag uns bei der Buchung, wie wichtig dir dein konkretes Wunschmodell ist. Wir sagen dir, welche Möglichkeit für deine Reise tatsächlich besteht und was sie kostet. Danach entscheidest du selbst, ob dir die zusätzliche Absicherung den Preis wert ist.

Bei unseren Motorradreisen bleibst du bei einem versicherten Schaden grundsätzlich nicht auf einer Selbstbeteiligung sitzen. Je nachdem, mit welchem Versicherungspaket dein Motorrad gebucht wurde, funktioniert die Absicherung allerdings unterschiedlich.

Dafür gibt es je nach Tour zwei mögliche Modelle: Bei einigen Touren ist die Vollkaskoversicherung direkt ohne Selbstbeteiligung eingeschlossen. Bei anderen kann der Motorradvermieter zunächst eine vertragliche Selbstbeteiligung berechnen, die im Rahmen deines gebuchten Versicherungsschutzes vollständig durch die Allianz Versicherung zurückerstattet wird. In beiden Fällen verbleibt für dich wirtschaftlich keine Selbstbeteiligung.

Bei einigen Buchungen besteht bereits ein Zero-Schutz. Dann fällt bei einem versicherten Schaden keine Selbstbeteiligung beim Vermieter an.

Bei anderen Buchungen beträgt die Selbstbeteiligung des Vermieters bis zu 2.000 USD bei Schäden am Motorrad bzw. bis zu 5.000 USD bei Diebstahl. Im Schadenfall kann es notwendig sein, dass du den tatsächlich anfallenden Betrag zunächst vor Ort bezahlst bzw. deine Kreditkarte entsprechend belastet wird – jedoch maximal bis zur jeweiligen Selbstbeteiligungsgrenze. Bei einem versicherten Schaden wird dir dieser Betrag anschließend entsprechend den Versicherungsbedingungen erstattet.

Das bedeutet: Du bleibst auch bei dieser Variante nicht auf der versicherten Selbstbeteiligung sitzen – du musst den tatsächlich anfallenden Betrag gegebenenfalls lediglich vorfinanzieren.

Auch Reifenschäden sind entsprechend der für deine Reise vorgesehenen Absicherung abgedeckt. Bei bestimmten Pannen- oder Abschleppkosten kann ebenfalls zunächst eine Zahlung vor Ort notwendig sein, die anschließend entsprechend den Versicherungsbedingungen erstattet wird.

Wie hoch ist die Haftpflichtversicherung?

Zusätzlich besteht eine erhöhte Zusatzhaftpflichtversicherung. Je nach dem für deine Reise verwendeten Versicherungspaket beträgt die Versicherungssumme 2 Mio. EUR oder 7,5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden.

Kann ich die Vorleistung und den späteren Papierkram vermeiden?

Ja. Je nach Vermieter und gebuchtem Paket gibt es zusätzliche Optionen, mit denen du dir eine mögliche Vorleistung und den anschließenden Erstattungsaufwand ganz oder teilweise ersparen kannst.

Bei EagleRider gibt es beispielsweise einen optionalen Zero-Schutz für derzeit 20 USD pro Tag zzgl. Steuern. Damit musst du bei einem versicherten Schaden die Selbstbeteiligung nicht zunächst vorfinanzieren. Gleichzeitig reduziert sich die zu hinterlegende Kaution von 750 USD auf 100 USD. Für Diebstahl gelten gesonderte Bedingungen.

Zusätzlich kann eine Roadside Assistance/Pannenhilfe gegen Aufpreis angeboten werden. Damit können bestimmte Pannen- oder Abschleppkosten direkt abgedeckt werden, anstatt dass du diese zunächst selbst bezahlst und anschließend zur Erstattung einreichst.

Brauchen musst du diese Zusatzoptionen nicht. Der entsprechende Schutz besteht bei deiner Reise bereits im Rahmen des gebuchten Versicherungspakets. Die zusätzlichen Optionen sind in erster Linie eine Frage des Komforts: Du kannst damit eine mögliche Vorleistung, zusätzlichen Papierkram und gegebenenfalls die Wartezeit bis zur Rückerstattung vermeiden.

💡 Unser Tipp: Wenn es für dich kein Problem ist, im unwahrscheinlichen Schaden- oder Pannenfall zunächst einen Betrag vorzustrecken und anschließend die erforderlichen Unterlagen zur Erstattung einzureichen, kannst du dir diese zusätzlichen Komfortoptionen in der Regel sparen. Möchtest du im Fall der Fälle möglichst wenig damit zu tun haben, können sie für dich sinnvoll sein.

Wichtig: Welche konkrete Versicherungsvariante bei deiner Reise gilt, findest du in deinen Reiseunterlagen. Bei Fragen sprich uns einfach an – wir erklären dir, was bei deiner Reise bereits enthalten ist und ob eine zusätzliche Option für dich überhaupt einen Vorteil bringt.

Bei der Motorradkleidung solltest du dich in erster Linie an Reisezeit und Reiseziel orientieren. Die meisten unserer Motorradreisen finden in Regionen und zu Zeiten statt, in denen du dich überwiegend auf sommerliche bis sehr warme Temperaturen einstellen kannst.

Trotzdem solltest du nicht ausschließlich für Hitze packen. Gerade am Morgen, bei Wetterumschwüngen und auf Strecken durch höhere Lagen kann es deutlich kühler werden. Auf einigen unserer Routen fahren wir in Höhen von bis zu etwa 3.600 Metern – dort können die Temperaturen auch dann erheblich niedriger sein, wenn es wenige Stunden später im Tal wieder richtig warm ist.

Am besten bewährt sich deshalb das Zwiebelprinzip: Nimm Motorradkleidung mit, die für warme Temperaturen geeignet ist, und ergänze sie durch ein oder zwei leichte Schichten, die du bei Bedarf darunter- oder darüberziehen kannst. So kannst du dich während eines Fahrtages schnell an wechselnde Temperaturen anpassen, ohne unnötig viel Gepäck mitzunehmen.

Regensachen gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Auch bei einer Reise durch überwiegend trockene und sonnige Regionen kann es unterwegs einmal regnen oder ein Gewitter geben.

Wir empfehlen eine zweiteilige Regenkombination aus Jacke und Hose. Das ist auf unseren Touren besonders praktisch: Du kannst bei Bedarf nur die Regenjacke anziehen und sie nicht nur als Regenschutz, sondern auch als zusätzlichen Wind- oder Kälteschutz verwenden. Gerade an einem kühlen Morgen oder bei einer längeren Fahrt in höheren Lagen kann das sehr angenehm sein.

Ob du lieber in Leder oder geeigneter Motorrad-Textilbekleidung fährst, ist letztlich auch eine Frage deiner persönlichen Gewohnheiten. Wichtig ist vor allem, dass du dich in deiner Ausrüstung sicher und wohl fühlst und sie zu den zu erwartenden Temperaturen deiner Reise passt.

💡 Unser Tipp aus der Praxis: Packe in erster Linie für den Sommer, aber immer so, dass du mit dem Zwiebelprinzip und deiner Regenjacke auch auf einen kühlen Morgen, Wind oder eine Bergstrecke reagieren kannst. Damit bist du auf unseren Touren normalerweise wesentlich flexibler, als wenn du ausschließlich schwere Kleidung für jede denkbare Wetterlage mitnimmst.

📋 Noch unsicher, was ins Gepäck gehört? Unsere ausführliche Seite „Motorrad Ausrüstung & Zubehör" enthält weitere Empfehlungen: Motorrad Ausrüstung & Zubehör

Ja. Du kannst deinen eigenen Motorradhelm mitbringen und musst dir für deine Reise nicht extra einen amerikanischen Helm kaufen. Viele unserer Gäste nehmen ihren eigenen Helm mit – schließlich kennt man ihn, er sitzt richtig und gerade auf einer längeren Motorradtour ist das meist angenehmer als ein Leihhelm.

DOT oder ECE – was gilt in den USA?

In den USA gilt für Motorradhelme der amerikanische DOT-Standard (FMVSS 218), europäische Motorradhelme besitzen in der Regel eine ECE-Zulassung. Viele hochwertige Markenhelme werden für verschiedene Märkte angeboten und besitzen entsprechende Zulassungen.

Aus unserer Erfahrung aus über 30 Jahren Motorradreisen in den USA ist die Praxis unkompliziert: Unsere Gäste bringen seit vielen Jahren ihre eigenen europäischen Motorradhelme mit. Bei normalen Verkehrskontrollen haben wir nicht erlebt, dass ein Sheriff oder Polizeibeamter die DOT- oder ECE-Kennzeichnung des getragenen Helms kontrolliert hat. Entscheidend war in der Praxis, dass ein Motorradhelm getragen wurde.

Das ist unsere langjährige Praxiserfahrung und keine pauschale rechtliche Gleichstellung von DOT und ECE. Die gesetzlichen Vorschriften können sich je nach Bundesstaat unterscheiden.

Viel wichtiger: Der Helm muss auf den Kopf.

Auch wenn ein US-Bundesstaat das Motorradfahren ohne Helm gesetzlich erlauben sollte, gelten bei einem Mietmotorrad zusätzlich die Bedingungen des Vermieters. Das Tragen eines Helms ist Bestandteil dieser Mietbedingungen – für Fahrer und Beifahrer.

Fährst du entgegen den Mietbedingungen ohne Helm, erlischt der Versicherungsschutz. Passiert dann etwas, haftest du für die daraus entstehenden Schäden und Kosten selbst.

Deshalb ist die Frage, ob in einem einzelnen Bundesstaat gerade eine gesetzliche Helmpflicht besteht, für unsere Motorradanmietungen praktisch zweitrangig: Auf dem Mietmotorrad wird ein Helm getragen.

Und nicht nur der Kopf zählt

Bei aller Diskussion um DOT, ECE und Helmpflicht solltest du auch die übrige Schutzkleidung nicht vergessen. Geeignete Motorradkleidung, Handschuhe und festes Schuhwerk können bei einem Unfall einen erheblichen Unterschied machen. Gerade bei hohen Temperaturen in den USA sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, auf vernünftige Schutzkleidung zu verzichten.

Wenn du deinen eigenen Helm nicht mitnehmen möchtest, stehen bei unseren Vermietern entsprechende Helme zur Verfügung.

💡 Kurz gesagt: Deinen eigenen europäischen Motorradhelm kannst du mitbringen – du musst nicht extra einen amerikanischen Helm kaufen. Entscheidend ist, dass du ihn auch trägst. Fahren ohne Helm verstößt gegen die Mietbedingungen und lässt den Versicherungsschutz erlöschen.

Ja. Bei unseren Motorradanmietungen sind Halbschalenhelme kostenlos in der Miete enthalten. Die bereitgestellten Helme sind DOT-zertifiziert.

Die Leihhelme werden nach jeder Nutzung gereinigt und desinfiziert. Trotzdem handelt es sich um Helme, die bereits von anderen Fahrern getragen wurden. Gebrauchsspuren – insbesondere sichtbare Spuren durch Schweiß – lassen sich trotz gründlicher Reinigung und Desinfektion nicht immer vollständig entfernen.

Wichtig zu wissen: Die kostenlosen Halbschalenhelme haben kein Visier und keinen Schutz für die Ohren. Gerade auf längeren Etappen sind Wind, Fahrtgeräusche, Insekten und Witterung deshalb deutlich stärker spürbar.

Vollvisierhelme können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Derzeit liegt die Miete bei etwa 15 USD pro Tag. Bei einer Tagestour fällt das finanziell kaum ins Gewicht. Bei unseren mehrtägigen Motorradreisen summiert sich der Betrag allerdings schnell – hier ist es in der Regel sinnvoller, den eigenen Helm mitzubringen oder sich einen passenden Helm zu kaufen.

Auch unabhängig vom Preis ist der eigene Helm auf einer längeren Reise meist die angenehmere Lösung: Du kennst seine Passform, weißt, wer ihn getragen hat, und bist an Visier, Belüftung und Tragekomfort gewöhnt.

💡 Unser Tipp: Für eine Tagestour kann ein gemieteter Vollvisierhelm für etwa 15 USD eine praktische Lösung sein. Bei einer längeren Motorradtour empfehlen wir eher, den eigenen Helm mitzubringen oder einen passenden Helm zu kaufen. Der kostenlose DOT-Halbschalenhelm steht natürlich weiterhin zur Verfügung.

Ja. Unsere aktuelle Pack- und Reise-Checkliste hilft dir als Packliste dabei, was mitnehmen: Sie zeigt dir für deine Reise, was du wirklich brauchst und was nicht unnötig ins Gepäck gehört. Du kannst sie dir hier als PDF herunterladen: US BIKE TRAVEL Checkliste (PDF).

Gerade bei einer Motorradtour gilt: weniger im Gepäck ist meistens mehr. Du musst nicht für jede Eventualität etwas von zu Hause mitnehmen – vieles ist in den Hotels vorhanden oder lässt sich bei Bedarf unkompliziert vor Ort kaufen.

Das kannst du normalerweise zu Hause lassen:

  • Handtücher und Badetücher: Werden in den Hotels zur Verfügung gestellt.
  • Große Mengen Shampoo, Duschgel und Pflegeprodukte: Shampoo und Seife bzw. Duschprodukte gehören in amerikanischen Hotels normalerweise zur Grundausstattung. Wenn du bestimmte Produkte brauchst oder bevorzugst, nimm sie natürlich mit.
  • Föhn: In den meisten unserer Hotels ist ein Föhn vorhanden. Europäische Geräte funktionieren in den USA außerdem nur, wenn sie für die dortige Netzspannung geeignet sind.
  • Bügeleisen: Gehört in vielen amerikanischen Hotels zur Zimmerausstattung oder ist auf Anfrage erhältlich.
  • Zu viel Kleidung: Gerade bei längeren Reisen ist es sinnvoller, unterwegs einmal Wäsche zu waschen, als für jeden einzelnen Reisetag komplette Wechselkleidung mitzunehmen.
💡 Unser Tipp: Packe für das, was du tatsächlich brauchst – nicht für jede theoretisch mögliche Situation. Was unterwegs einmal fehlt, lässt sich in den USA normalerweise problemlos kaufen.

📋 Unsicher, was wirklich mit muss? Nutze unsere Pack- und Reise-Checkliste mit der vollständigen Packliste für deine Motorradtour: US BIKE TRAVEL Checkliste (PDF).

In den USA und Kanada beträgt die Netzspannung normalerweise 120 Volt bei 60 Hz. Außerdem werden andere Steckdosen verwendet als in Deutschland – üblich sind die Steckertypen A und B.

Für die meisten modernen Ladegeräte von Smartphone, Tablet, Laptop oder Kamera reicht ein einfacher Steckdosenadapter für Nordamerika. Prüfe vorher die Spannungsangabe auf deinem Gerät oder Netzteil: Steht dort beispielsweise „Input 100–240 V, 50/60 Hz", benötigst du keinen Spannungswandler.

Anders sieht es bei Geräten aus, die ausschließlich für 220–240 V ausgelegt sind. Diese funktionieren an 120 V entweder nicht richtig oder benötigen einen geeigneten Spannungswandler. Das betrifft beispielsweise manche europäischen Föhne oder andere Geräte mit hoher Heizleistung.

💡 Unser Tipp: Einen kleinen Nordamerika-Steckdosenadapter solltest du auf jeden Fall dabeihaben. Bei Ladegeräten reicht dieser meistens aus – schau zur Sicherheit vorher auf die Spannungsangabe des Geräts.

🛒 Noch keinen passenden Adapter? Einen passenden Reiseadapter für die USA findest du hier: USA-Reiseadapter bei Amazon*

* Affiliate-Link – wir erhalten ggf. eine kleine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

Kosten & Zahlung

Ja, wir empfehlen dir ausdrücklich den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Sie ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber gerade bei einer hochwertigen USA-Reise können die Stornokosten erheblich sein, wenn du deine Reise aus einem versicherten Grund nicht antreten kannst.

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich verpflichtet, dich vor Vertragsabschluss auf die Möglichkeit einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung von Unterstützungskosten einschließlich einer Rückbeförderung bei Unfall, Krankheit oder Tod hinzuweisen.

Ebenso wichtig ist bei einer Reise in die USA ein ausreichender Auslandskrankenversicherungsschutz. Prüfe deshalb vor deiner Reise, ob und in welchem Umfang du bereits abgesichert bist.

Du hast bereits eine Reiseversicherung über deine Kreditkarte? Dann prüfe die Bedingungen genau. Je nach Kreditkarte können unter anderem Höchstversicherungssummen, Selbstbeteiligungen, versicherte Personen und die Art der Bezahlung der Reise eine Rolle spielen.

💡 Unser Tipp: Kümmere dich möglichst direkt nach der Buchung um deinen Reiseschutz. Welche Abschlussfristen und Leistungen gelten, hängt vom jeweiligen Versicherer und Tarif ab.

Mehr dazu:
Reiseversicherungen – unsere Informationen und Möglichkeiten
Reiseversicherung über die Kreditkarte – reicht sie wirklich aus?

Für eine Reise in die USA oder Kanada solltest du unbedingt eine Auslandskrankenversicherung haben. Die medizinischen Behandlungskosten können insbesondere in den USA sehr hoch sein.

Achte dabei nicht nur auf die Übernahme von Arzt- und Krankenhauskosten, sondern besonders auf den Krankenrücktransport nach Deutschland. Prüfe in deinen Versicherungsbedingungen, unter welchen Voraussetzungen ein Rücktransport übernommen wird und ob er bereits bezahlt wird, wenn er medizinisch sinnvoll und vertretbar ist – und nicht erst, wenn er medizinisch zwingend notwendig ist.

Wenn du bereits über eine Kreditkarte, deine private Krankenversicherung oder einen anderen Vertrag abgesichert bist, prüfe vor der Reise, ob der Schutz tatsächlich für die USA/Kanada und die gesamte Reisedauer gilt und welche Leistungen enthalten sind.

💡 Unser Tipp: Wenn du ohnehin eine Reiserücktrittskosten- und eine Auslandskrankenversicherung benötigst, vergleiche auch die entsprechenden Versicherungspakete. Die Kombination mehrerer Reiseversicherungen in einem Paket ist häufig günstiger als der separate Abschluss der einzelnen Versicherungen. Entscheidend sind aber nicht nur der Preis, sondern vor allem die enthaltenen Leistungen.

Mehr Informationen:
Reiseversicherungen – wichtige Absicherungen für deine Reise
Reiseversicherung über die Kreditkarte – reicht sie wirklich aus?

Aktuelle Verpflegungskosten in den USA (Stand: 2025):

Frühstück:

  • Preiswert: 10–15 USD
  • Restaurant: 15–25 USD

Mittagessen:

  • Fast Food / einfache Lokale: 10–15 USD
  • Sitzrestaurants: 20–35 USD

Abendessen:

  • Preiswerte Restaurants: 15–25 USD
  • Mittelklasse: 25–50 USD
  • Gehoben: ab 50 USD

Getränke:

  • Softdrinks: 2–4 USD (häufig mit gratis Refills)
  • Bier lokal (0,3 L): 6–9 USD
⚠️ Wichtig: Die Preise auf amerikanischen Speisekarten sind in der Regel Nettopreise. Je nach Ort kommt noch die örtliche Sales Tax hinzu. In Restaurants mit Bedienung kommt außerdem das Trinkgeld hinzu.

Rechne deshalb beim Restaurantbesuch nicht nur mit dem Preis, der auf der Speisekarte steht. Tax + Tip können den tatsächlichen Rechnungsbetrag spürbar erhöhen.

Bei Fast Food, Selbstbedienung oder beim Einkauf gelten andere Trinkgeldgewohnheiten als in einem Restaurant mit Bedienung.
💡 Unser Tipp: Die Preisunterschiede innerhalb der USA sind groß. In touristischen Orten und Großstädten kann Essen deutlich teurer sein als in kleineren Orten. Die genannten Beträge sind deshalb nur Richtwerte für deine Reiseplanung.

Du brauchst in den USA normalerweise nur wenig Bargeld. Kreditkarten und zunehmend auch kontaktloses Bezahlen sind sehr weit verbreitet – selbst für kleinere Beträge.

Ein kleiner Bargeldvorrat ist trotzdem sinnvoll, beispielsweise für Trinkgeld, kleinere Einkäufe oder Situationen, in denen eine Kartenzahlung einmal nicht möglich ist.

Wir empfehlen, keine großen Bargeldbeträge mitzuführen. Praktischer sind kleinere Scheine, insbesondere 1-, 5-, 10- und 20-Dollar-Scheine. Gerade für Trinkgelder sind kleine Scheine hilfreich. Manche kleinere Geschäfte, Tankstellen oder Taxis lehnen 50- und 100-Dollar-Scheine ab, meist wegen fehlenden Wechselgelds.

💡 Unser Tipp: Nimm einen überschaubaren Bargeldbetrag in kleinen Scheinen mit und bezahle den Rest mit Kreditkarte. Eine zweite Kreditkarte als Reserve ist ebenfalls sinnvoll.

Eine echte Kreditkarte gehört für eine USA-Reise unbedingt ins Reisegepäck. Besonders bei der Übernahme eines Mietmotorrads oder Mietwagens wird sie für die Hinterlegung bzw. Autorisierung der Kaution benötigt.

Wichtig ist, dass die Kreditkarte auf den Namen des Hauptmieters bzw. Fahrers ausgestellt ist und über ein ausreichendes verfügbares Kreditlimit verfügt. Die Kaution wird in der Regel auf der Karte vorübergehend autorisiert und reduziert während dieser Zeit dein verfügbares Kreditlimit.

Verlasse dich bei einer Fahrzeuganmietung nicht ausschließlich auf eine Debitkarte. Ob diese akzeptiert wird, hängt vom jeweiligen Vermieter, der Station und den Mietbedingungen ab.

Auch für Hotels, Tankstellen und andere Ausgaben ist eine Kreditkarte in den USA sehr praktisch.

Eine zweite Kreditkarte als Reserve ist ebenfalls sinnvoll. Wird eine Karte gesperrt, geht verloren oder funktioniert einmal nicht, hast du sofort eine Alternative. Bewahre die beiden Karten am besten getrennt voneinander auf.

💡 Unser Tipp: Du hast bisher nur eine Kreditkarte? Dann bietet sich die Goldene Schmetterling-Vorteilskarte mit Mastercard-Zahlungsfunktion als Zweitkarte an. Sie hat aktuell dauerhaft 0 € Jahresgebühr und 0 € Auslandseinsatzgebühr. Du hast damit auf deiner Reise eine zusätzliche Kreditkarte in Reserve, ohne dafür eine Jahresgebühr bezahlen zu müssen.

Was hast du zu verlieren? Im besten Fall brauchst du die zweite Karte überhaupt nicht – wenn du sie aber einmal brauchst, bist du froh, sie dabeizuhaben.

Goldene Schmetterling-Vorteilskarte kostenlos beantragen

Bargeld hebst du in den USA am besten mit deiner Debitkarte vom Girokonto ab. Eine Bargeldabhebung mit einer echten Kreditkarte solltest du nach Möglichkeit vermeiden, denn sie wird vom Kartenanbieter häufig als Cash Advance (Bargeldvorschuss) behandelt. Dabei können zusätzliche Gebühren und vor allem sofort anfallende Zinsen entstehen.

Am amerikanischen Geldautomaten (ATM) wählst du Withdrawal. Wenn anschließend nach der Kontoart gefragt wird, ist bei einer normalen Debitkarte zum Girokonto in der Regel Checking die richtige Auswahl.

Savings ist für dich normalerweise nicht relevant – das ist für Karten gedacht, die mit einem entsprechenden Sparkonto verbunden sind. Credit bzw. Cash Advance solltest du nur wählen, wenn du tatsächlich Bargeld über die Kreditfunktion deiner Kreditkarte beziehen möchtest.

Gebühren können trotzdem entstehen: Der amerikanische ATM-Betreiber kann eine eigene Gebühr verlangen und auch deine deutsche Bank bzw. dein Kartenanbieter kann Gebühren für Bargeldabhebungen oder den Auslandseinsatz berechnen. Die tatsächlichen Kosten hängen deshalb von deiner Karte und dem verwendeten Geldautomaten ab.

⚠️ Ganz wichtig bei der Umrechnung: Fragt dich der Geldautomat, ob er den Betrag direkt in Euro umrechnen soll, wähle US-Dollar (USD) und lehne die angebotene Euro-Umrechnung ab. Bei dieser sogenannten Dynamic Currency Conversion (DCC) wird häufig ein schlechterer Wechselkurs verwendet.

Bei Kartenverlust sofort sperren: +49 116 116

💡 Unser Tipp: Debitkarte + Withdrawal + Checking ist für den normalen Bargeldbezug in den USA in der Regel die richtige Kombination. Die echte Kreditkarte hebst du dir besser für Mietwagen/Motorrad, Kautionen und normale Zahlungen auf – Bargeld damit abzuheben kann teuer werden.

Trinkgeld – „Tip" oder „Gratuity" – gehört in den USA zum Alltag. Anders als in Deutschland ist der Service häufig nicht vollständig im Preis enthalten. Viele Servicekräfte verdienen einen erheblichen Teil ihres Einkommens über Trinkgelder. Deshalb gehört ein angemessenes Trinkgeld zum guten Ton.

Übliche Trinkgelder als Orientierung:

  • Kofferträger (Bellboy): ca. 1 USD pro Gepäckstück
  • Taxifahrer: ca. 10–15 % des Fahrpreises, mit Gepäckhilfe etwa 20 %
  • Housekeeping: ca. 1–2 USD pro Nacht. Das Trinkgeld am besten sichtbar auf das Kopfkissen oder den Nachttisch legen, damit klar ist, dass es für das Housekeeping bestimmt ist.
  • Shuttle-Bus-Fahrer: bei Gepäckhilfe ca. 1–2 USD pro Gepäckstück
  • Restaurant mit Bedienung: ca. 15–20 % bei normalem bis gutem Service. Bei sehr gutem Service kann es auch mehr sein.
  • Schnellrestaurants: normalerweise wird kein Trinkgeld erwartet. Werden Getränke oder Essen an den Tisch gebracht, kann man etwa 1–2 USD auf dem Tisch lassen.
  • Buffetrestaurants: etwa 1 USD pro Person für das Service- bzw. Abräumpersonal
  • Casino: am Spieltisch etwa 5 USD pro Spielsitzung, in bar oder Chips. Für servierte Getränke etwa 1 USD pro Getränk.
  • Ausflüge und Touren: bei einer Tagestour ca. 2–3 USD pro Person, bei einer Halbtagestour ca. 1–2 USD pro Person. Bei privaten Guides kann das Trinkgeld entsprechend höher ausfallen.
  • Reiseleiter bei unseren geführten Touren: Wenn ihr mit der Betreuung zufrieden seid, gelten ca. 5–7 USD pro Person und Tag als Orientierung. Das Trinkgeld ist freiwillig und nicht im Reisepreis enthalten. Unsere Reiseleiter erhalten selbstverständlich ein reguläres Gehalt; die üblichen Trinkgelder, die für sie während der Reise etwa in Hotels, Restaurants oder für andere Serviceleistungen anfallen, bezahlen sie genauso wie jeder andere selbst. Dafür gibt es kein zusätzliches Trinkgeldbudget.

Wichtig im Restaurant: Prüfe vor dem Bezahlen die Rechnung. Bei manchen Restaurants oder insbesondere größeren Gruppen kann eine „Gratuity" oder „Service Charge" bereits eingerechnet sein. Berücksichtige das, bevor du zusätzlich Trinkgeld gibst. Wenn du dir unsicher bist, frag einfach deinen Reiseleiter – er kennt die Gepflogenheiten vor Ort und hilft dir gerne weiter.

Unterwegs erreichbar zu sein ist gerade bei einer USA-Reise wichtig – ganz egal, ob ihr euch kurzfristig mit eurer Reisegruppe abstimmen wollt, uns erreichen müsst, ein Notfall eintritt oder ihr einfach zu Hause Bescheid geben möchtet.

Verlasst euch dabei nicht ausschließlich auf WLAN im Hotel, Restaurant oder Café. Gerade dann, wenn ihr es dringend braucht, ist möglicherweise keines verfügbar.

Deshalb sollte in eurem Paar bzw. eurer Reise-Einheit mindestens eine Person über mobile Daten in den USA verfügen.

Die einfachste Lösung: eSIM von Hubby

Eine eSIM ist in wenigen Minuten eingerichtet und läuft parallel zu eurer normalen SIM-Karte. Eure deutsche Telefonnummer und WhatsApp bleiben aktiv, zusätzlich habt ihr Datenvolumen für die USA.

Ihr müsst dafür weder euren bestehenden Mobilfunktarif wechseln noch euch auf teures Standard-Roaming verlassen. Über unseren Partner Hubby könnt ihr das passende Datenpaket direkt für eure Reise buchen – am besten schon vor dem Abflug.

Hubby eSIM für meine Reise

Die meisten aktuellen Smartphones unterstützen eSIM. Prüft vor der Buchung kurz, ob euer Gerät eSIM-fähig ist. Auf der Hubby-Seite könnt ihr das direkt nachsehen.

Schon Kunde bei Telekom oder Vodafone?

Beide Anbieter haben eigene USA-Roaming-Optionen, die ihr zu eurem bestehenden Tarif dazubuchen könnt. Je nach Tarif und Reisedauer kann das ebenfalls eine praktische Lösung sein.

Telekom – USA-Roaming
Vodafone – EasyTravel USA

💡 Wichtig: Wie überall auf der Welt kann es auch in den USA und Kanada Funklöcher geben – unabhängig davon, welchen Anbieter oder welche Karte ihr nutzt. Mit einer passenden Mobilfunklösung seid ihr aber in den allermeisten Situationen erreichbar.

Neben dem Reisepreis solltest du – abhängig von deiner gebuchten Reise – noch ein Budget für persönliche Ausgaben und Leistungen einplanen, die nicht bereits im Reisepreis enthalten sind.

Dazu gehören insbesondere:

  • Essen und Getränke, soweit nicht bereits inklusive
  • Benzinkosten für das Motorrad
  • Eintrittsgelder für National- und State Parks sowie Sehenswürdigkeiten, soweit nicht inklusive
  • fakultative Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • gegebenenfalls Maut- oder Parkgebühren
  • persönliche Ausgaben und Einkäufe

Bei unseren geführten Touren machen wir euch die Abrechnung unterwegs so einfach wie möglich. Kosten, die wir für die Gruppe organisieren oder zunächst übernehmen – beispielsweise Benzin oder gebuchte Ausflüge – werden gesammelt und entsprechend während bzw. am Ende der Tour mit euch abgerechnet.

Welche Leistungen bereits im Reisepreis enthalten sind, findet ihr immer bei der jeweiligen Reise. So könnt ihr schon vor der Abreise gut einschätzen, welche zusätzlichen Ausgaben vor Ort noch auf euch zukommen.

Stand: Juli 2026

Seit 2026 zahlen Nicht-US-Bürger in mehreren großen Nationalparks – darunter Grand Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion – zusätzlich zum normalen Eintritt 100 USD pro Person.

Mit dem America the Beautiful Non-Resident Annual Pass für 250 USD entfällt dieser zusätzliche Zuschlag.

Für Motorradreisen:
Ein Pass gilt für bis zu zwei gemeinsam einreisende Motorräder inklusive Fahrer und Sozias, maximal vier Personen insgesamt. Der Passinhaber muss dabei sein.

Für Mietwagenrundreisen:
Bei der Einreise mit dem Mietwagen gilt der Pass für ein Fahrzeug einschließlich aller Insassen. Der Passinhaber muss sich im Fahrzeug befinden. Damit reicht für gemeinsam in einem Mietwagen reisende Personen in der Regel ein Non-Resident Annual Pass für 250 USD aus.

Wichtig: Ein Pass gilt jeweils nur für eine Fahrzeugart. Reisen Auto und Motorrad gemeinsam, wird für jede Fahrzeugart ein eigener Pass benötigt.

Sprecht die Bestellung am besten vorher mit uns ab. So können wir gemeinsam prüfen, wie viele Pässe tatsächlich benötigt werden und unnötige Kosten vermeiden.

Der Pass ist digital erhältlich und sofort gültig. Deshalb reicht es, ihn kurz vor der Abreise zu kaufen.

Sollten sich die Regelungen oder Preise ändern, versuchen wir natürlich, diese Informationen auf unserer Seite immer so aktuell wie möglich zu halten.

Pass bestellen

Ein offenes Wort zum Thema Frühstück in den USA und Kanada:

Frühstück ist in amerikanischen und kanadischen Hotels längst nicht so selbstverständlich wie in Deutschland. Auch Art und Umfang können sehr unterschiedlich sein.

Steht bei einem Hotel „Frühstück inklusive", ist eine Form von Frühstück im Hotelpreis enthalten. Was darunter verstanden wird, kann allerdings stark variieren: Manche Hotels bieten lediglich Kaffee sowie ein Gebäckstück, Toast oder ein Stück Kuchen an, vielleicht noch etwas Marmelade dazu. Mit etwas Glück gibt es auch Obst oder Milchprodukte. Andere Hotels bieten dagegen ein vielseitiges Frühstücksbuffet.

Ist das Frühstück nicht inklusive, bedeutet das nicht automatisch, dass es im Hotel kein Frühstück gibt. Manche Hotels bieten ein Frühstück gegen Bezahlung an.

Steht „ohne Verpflegung" oder bietet das Hotel selbst kein Frühstück an, findet ihr in der Umgebung der meisten Hotels Möglichkeiten, euch ein gutes Frühstück zu besorgen.

Gerade in der Hauptsaison können Hotels ihr Frühstücksangebot kurzfristig verändern. Deshalb schreiben wir bei unseren Reisen häufig „teilweise Frühstück": Bei einem Teil der Übernachtungen ist Frühstück im Preis enthalten, bei anderen nicht. Welchen Umfang das jeweils enthaltene Frühstück hat, bestimmt das Hotel.

💡 Und bei unseren geführten Touren gilt sowieso: Wir lassen niemanden verhungern. Euer Reiseleiter kennt den Tagesablauf und die Möglichkeiten vor Ort und berücksichtigt entsprechend, wo und wann ihr frühstücken könnt.
Tour & Ablauf

Wir setzen bei unseren geführten Motorradreisen ganz bewusst auf überschaubare Gruppen statt auf Massentourismus. Nicht, weil wir nicht größer könnten, sondern weil wir überzeugt sind, dass eine Motorradreise so einfach besser funktioniert.

An erster Stelle steht die Sicherheit. Je größer eine Motorradgruppe wird, desto schwieriger werden Übersicht und Kommunikation und desto aufwendiger wird es, gemeinsam und entspannt unterwegs zu sein.

Dazu kommt der ganz praktische Reisealltag: Bei sehr großen Motorradgruppen, wie wir sie unterwegs immer wieder erleben, dauert einfach alles länger. Tanken, Pausen, Essen oder die morgendliche Abfahrt – aus ein paar Minuten werden schnell längere Wartezeiten.

Vor allem möchten wir unterwegs flexibel bleiben. Mit einer kleineren Gruppe können wir auch besondere Aussichtspunkte, interessante Zwischenstopps oder Plätze anfahren, an denen für eine große Anzahl von Motorrädern schlicht kein Platz wäre. Bei einer sehr großen Gruppe muss man dagegen häufig schon danach entscheiden, wo überhaupt alle Motorräder abgestellt werden können. Und der größte Parkplatz ist nicht unbedingt der mit der schönsten Aussicht.

Auch der persönliche Kontakt macht einen Unterschied. Der Reiseleiter hat Zeit für die einzelnen Teilnehmer, kann Fragen beantworten und unterwegs auch einmal spontan reagieren, wenn sich eine interessante Gelegenheit ergibt.

Bei entsprechend großer Nachfrage machen wir deshalb nicht einfach eine Gruppe immer größer, sondern können eine weitere Gruppe eröffnen.

Für uns bedeutet das: mehr Sicherheit, weniger Wartezeit, mehr Flexibilität, bessere Stopps und vor allem mehr Zeit für das, weswegen ihr eigentlich mit uns unterwegs seid – die Reise selbst.

⚠️ Für die Durchführung einzelner Reisen gilt eine Mindestteilnehmerzahl. Wird diese nicht erreicht, behalten wir uns vor, die Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn abzusagen.

Bei unseren geführten und Semi-guided Touren ist ein Begleitfahrzeug fester Bestandteil der Reise.

Der für euch wahrscheinlich angenehmste Vorteil: Ihr müsst euer Tourgepäck nicht auf dem Motorrad transportieren. Koffer und Reisetaschen fahren im Begleitfahrzeug von Hotel zu Hotel – auf dem Motorrad habt ihr nur das dabei, was ihr während des Tages wirklich braucht.

Das Begleitfahrzeug ist aber weit mehr als nur ein Gepäcktransporter. Es begleitet die Tour und gibt uns unterwegs zusätzliche Flexibilität. Unsere Guides haben gekühlte Getränke in guter Auswahl dabei, die ihr zu bewusst günstigen Preisen kaufen könnt – praktisch besonders bei Stopps abseits der üblichen touristischen Plätze oder mitten in der Natur, wo es keine Einkaufsmöglichkeit gibt. Unsere Getränkepreise halten wir generell niedrig, in der Regel deutlich unter den Preisen in Hotels und Restaurants. Außerdem können die Guides benötigte Dinge für die Gruppe transportieren und haben ein Fahrzeug zur Verfügung, wenn unterwegs einmal Unterstützung erforderlich ist.

Auch für Sozia oder Sozius kann das sehr angenehm sein: Wer an einem Tag oder auf einem Teilstück einmal nicht auf dem Motorrad mitfahren möchte, kann – sofern ein Platz verfügbar ist – eine Pause machen und im Begleitfahrzeug mitfahren.

Gerade auf einer mehrtägigen Motorradtour macht das einen großen Unterschied: weniger Gepäck auf dem Motorrad, mehr Komfort und zusätzlich ein Fahrzeug als Backup während der Reise.

Bei Selfdrive-Touren ist kein Begleitfahrzeug dabei.

Grundsätzlich kann eine Sozia oder ein Sozius kurzfristig im Begleitfahrzeug mitfahren, wenn ein Platz verfügbar ist und es die Situation erlaubt.

Das Begleitfahrzeug ist jedoch nicht als dauerhaftes alternatives Reisemittel gedacht. Ein Sitzplatz kann weder gebucht noch reserviert werden. Der Grund dafür ist ganz einfach: Wir müssen während der Tour ausreichend Kapazität für unvorhergesehene Situationen und Notfälle freihalten. Wird beispielsweise jemand krank oder kann aus einem anderen Grund vorübergehend nicht mehr auf dem Motorrad weiterfahren, müssen wir die Möglichkeit haben, diese Person im Begleitfahrzeug mitzunehmen.

Deshalb können freie Plätze nicht dauerhaft von Sozia oder Sozius belegt werden, die während der Reise grundsätzlich nicht auf dem Motorrad mitfahren möchten. Wäre das Fahrzeug voll und gleichzeitig tritt ein Notfall ein, hätten wir genau den Platz nicht mehr zur Verfügung, für den wir ihn benötigen.

Wer bereits vor der Reise weiß, dass er als Sozia oder Sozius dauerhaft oder über größere Teile der Tour nicht auf dem Motorrad mitfahren möchte oder kann, sollte uns deshalb unbedingt vor der Buchung ansprechen.

Je nach Reise können wir dann eine individuelle Lösung prüfen. Beispielsweise kann ein zusätzliches Fahrzeug organisiert werden, das der Gruppe folgt. Sind mehrere Teilnehmer betroffen, kann gegebenenfalls auch ein zusätzliches Fahrzeug mit einem weiteren Tourguide eingesetzt werden. Solche Lösungen müssen im Voraus geplant werden und verursachen entsprechende Mehrkosten.

💡 Kurz gesagt: Eine gelegentliche Mitfahrt im Begleitfahrzeug kann bei verfügbarem Platz möglich sein. Als dauerhaftes alternatives Reisemittel kann ein Platz dort jedoch nicht gebucht oder eingeplant werden.

Tanken funktioniert in den USA etwas anders als in Deutschland. In der Regel wird zuerst bezahlt und anschließend getankt.

Mit einer amerikanischen Kreditkarte lässt sich die Zapfsäule meistens direkt freischalten. Bei ausländischen Kreditkarten wird dagegen häufig eine amerikanische Postleitzahl zur Identifizierung verlangt. Wird diese nicht akzeptiert, gehst du zum Kassierer, nennst die Nummer deiner Zapfsäule und hinterlegst deine Kreditkarte oder einen bestimmten Bargeldbetrag. Nach dem Tanken bekommst du gegebenenfalls dein Restgeld bzw. deine Quittung.

Wichtig ist die richtige Kraftstoffsorte. Bei den von uns überwiegend eingesetzten Harley-Davidson Motorrädern wird in der Regel Premium-Benzin mit mindestens 91 Oktan nach amerikanischer Anzeige benötigt. Das entspricht ungefähr 95 Oktan nach der in Deutschland üblichen Anzeige.

Lass dich also nicht von der niedrigeren Zahl an der amerikanischen Zapfsäule irritieren. Bei anderen Motorradmodellen kann die Vorgabe abweichen – entscheidend ist immer die Angabe für das jeweilige Motorrad.

Vorsicht beim Diesel: In den USA ist Diesel an Tankstellen häufig grün gekennzeichnet. Das kann für deutsche Reisende ungewohnt und verwirrend sein. Unsere Mietmotorräder werden selbstverständlich mit Benzin und nicht mit Diesel betankt.

Wenn du bei einer geführten Tour mit uns unterwegs bist, musst du dich mit dem Bezahlen an der Zapfsäule normalerweise ohnehin nicht selbst beschäftigen – das organisieren wir für die Gruppe.

Bei unseren geführten Motorradreisen machen wir die Tankstopps so einfach und zeitsparend wie möglich.

In den USA wird normalerweise vor dem Tanken bezahlt. Bei ausländischen Kreditkarten kommt hinzu, dass an der Zapfsäule häufig eine amerikanische Postleitzahl zur Identifizierung verlangt wird. Wird diese nicht akzeptiert, muss man zum Kassierer, die Zapfsäule freischalten lassen und nach dem Tanken gegebenenfalls noch einmal hinein, um Restgeld oder Quittung abzuholen.

Bei einer Gruppe mit mehreren Motorrädern würde das unnötig viel Zeit kosten. Deshalb übernehmen wir das für euch.

Euer Guide fährt zuerst an die Zapfsäule und öffnet sie mit einer amerikanischen Kreditkarte. Anschließend werden die Motorräder der Gruppe der Reihe nach betankt. Bei größeren Gruppen öffnen wir bei Bedarf eine zweite Zapfsäule.

Währenddessen habt ihr Zeit für eine kleine Pause, einen Toilettengang, einen Einkauf oder andere Dinge, die gerade erledigt werden müssen. So verlieren wir beim Tankstopp möglichst wenig Zeit und können anschließend gemeinsam weiterfahren.

Ihr müsst euch also nicht bei jedem Tankstopp einzeln mit Kreditkarte, Postleitzahl oder Kassierer beschäftigen.

Die tatsächlich angefallenen Benzinkosten werden während der Tour zusammengerechnet und später mit euch abgerechnet.

Unsere Tagesetappen sind so geplant, dass nicht das Kilometerfressen, sondern das Erlebnis im Vordergrund steht. Schließlich seid ihr im Urlaub und nicht auf der Flucht.

Wie lang eine Tagesetappe ist, hängt stark von der jeweiligen Route ab. Ein Fahrtag durch kurvenreiche Bergregionen oder Nationalparks lässt sich nicht mit einer Strecke auf einem amerikanischen Highway vergleichen. Deshalb sagt die reine Kilometer- oder Meilenangabe allein wenig darüber aus, wie lange wir tatsächlich unterwegs sind.

Wir planen unterwegs ausreichend Pausen ein und halten natürlich auch an Aussichtspunkten, Sehenswürdigkeiten und besonderen Plätzen entlang der Strecke. Dazu kommen Tankstopps, Mittagspausen und manchmal auch spontane Stopps, wenn es unterwegs etwas Interessantes zu sehen gibt.

Als grobe Faustregel gilt: Wir sind pro Tag ungefähr acht bis neun Stunden unterwegs, ganz unabhängig davon, ob die Etappe an diesem Tag eher kurz oder eher lang ist. Etwa die Hälfte davon verbringen wir tatsächlich auf dem Motorrad, die andere Hälfte gehört Pausen, Sightseeing und dem Erleben der Strecke.

Es kann natürlich auch einmal eine längere Etappe geben, wenn es die Route erfordert. Unsere Touren sind aber so geplant, dass solche Fahrtage nicht zum Dauerzustand werden und genügend Zeit bleibt, die Reise und die Landschaft tatsächlich zu erleben.

Die konkreten Tagesetappen findet ihr bei der jeweiligen Reise bzw. im Reiseverlauf. So könnt ihr euch bereits vor der Buchung ein Bild davon machen, was euch erwartet.

Natürlich – denn genau darum geht es bei unseren Reisen. Niemand fliegt in die USA oder nach Kanada, um dort ausschließlich Asphalt zu sehen und möglichst viele Kilometer abzuspulen.

Nordamerika hat unglaublich viel zu bieten – spektakuläre Landschaften, Nationalparks, faszinierende Städte, kleine Orte, Aussichtspunkte, historische Plätze und immer wieder Dinge am Straßenrand, bei denen es sich lohnt, einfach einmal anzuhalten. Das Motorrad ist für uns die vielleicht schönste Art, all das zu entdecken – aber nicht der alleinige Zweck der Reise.

Deshalb gehören Sightseeing, Fotostopps, Aussichtspunkte und Pausen selbstverständlich zum Tagesablauf. Wir fahren nicht an einem großartigen Platz vorbei, nur weil im Reiseplan gerade kein Stopp vorgesehen ist. Wenn sich unterwegs etwas lohnt und der Tagesablauf es zulässt, halten wir auch spontan an.

Manche Orte schaut man sich nicht in fünf Minuten an. Wo es etwas zu entdecken gibt, planen wir entsprechend Zeit ein. Und je nach Reise bleibt natürlich auch Gelegenheit, einmal durch einen Ort zu schlendern, etwas auf eigene Faust zu unternehmen, am Pool zu entspannen oder einfach die Eindrücke des Tages wirken zu lassen.

Genau hier zeigen sich auch die Vorteile unserer bewusst kleineren Gruppen: Wir können flexibler reagieren und auch Aussichtspunkte oder besondere Stopps anfahren, für die eine sehr große Motorradgruppe schlicht zu unhandlich wäre.

💡 Wir möchten, dass ihr am Ende nicht nur sagen könnt, welche Straßen ihr gefahren seid. Ihr sollt das Land gesehen, erlebt und möglichst viele Erinnerungen mit nach Hause genommen haben.

Nein. Bei uns gibt es keinen Gruppenzwang.

Euer Tourguide gibt euch Empfehlungen, wo ihr am Abend essen oder noch etwas unternehmen könnt. Je nach Ort gibt es mehrere Restaurants oder Möglichkeiten zur Auswahl, manchmal ist die Auswahl aufgrund der Lage auch begrenzt und es gibt vielleicht nur ein geeignetes Restaurant.

Ob ihr der Empfehlung folgt, etwas anderes ausprobiert oder den Abend ganz anders verbringt, entscheidet ihr selbst. Auch wann ihr zum Essen geht und wann ihr wieder zurück ins Hotel möchtet, ist eure Sache.

💡 Ihr seid gemeinsam auf Tour – aber eure freie Zeit gehört euch.
Gesundheit & Medikamente

Als Fahrer musst du bei unseren Motorradreisen mindestens 21 Jahre alt sein. Jüngere Fahrer nehmen wir nicht als Motorradfahrer auf unseren Touren mit.

Ein festes Höchstalter gibt es nicht. Entscheidend ist nicht die Zahl im Reisepass, sondern ob du gesundheitlich fit bist und dir die jeweilige Tour mit ihren Fahrtagen, Tagesetappen und Anforderungen zutraust. Wir hatten bereits viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die 75 Jahre, die problemlos mit uns unterwegs waren.

Ab dem 66. Lebensjahr benötigen wir ein formloses ärztliches Attest, das bestätigt, dass aus ärztlicher Sicht nichts gegen die Teilnahme an der gebuchten Motorradtour spricht.

Wenn du nicht selbst Motorrad fährst und beispielsweise als Begleitperson im Begleitfahrzeug mitreist, gilt die Altersgrenze für Motorradfahrer natürlich nicht.

💡 Unser Tipp: Schau dir bei der Auswahl deiner Reise auch den angegebenen Schwierigkeitsgrad an. Er berücksichtigt unter anderem Fahrtage und Streckenlänge und hilft dir dabei einzuschätzen, welche Tour am besten zu dir passt.

Wenn du regelmäßig Medikamente benötigst, solltest du dich bereits vor der Abreise darum kümmern und ausreichend für die gesamte Reise mitnehmen. Eine kleine Reserve ist ebenfalls sinnvoll.

Für Reisende aus dem Ausland gilt als Faustregel, nicht mehr als einen persönlichen Vorrat für 90 Tage mitzubringen.

Darauf solltest du achten:

  • Medikamente in der Originalverpackung bzw. im Originalbehälter mitführen.
  • Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten eine Kopie des Rezepts oder eine ärztliche Bescheinigung auf Englisch dabeihaben.
  • Nur Mengen mitnehmen, die nachvollziehbar für den persönlichen Bedarf bestimmt sind.
  • Medikamente bei der Einreise in die USA deklarieren. Die US-Zollbehörde CBP nennt dies ausdrücklich für Medikamente bis zu einem 90-Tage-Vorrat.
  • Bei Medikamenten mit kontrollierten Wirkstoffen können zusätzliche Bestimmungen gelten. Wer solche Medikamente benötigt, sollte deshalb vor der Reise die Regelungen für das konkrete Präparat prüfen.

Spritzen und Injektionsmedikamente

Wer beispielsweise ein Medikament spritzen muss, darf benötigte unbenutzte Spritzen zusammen mit dem dazugehörigen Injektionsmedikament grundsätzlich auch im Handgepäck mitführen. Die TSA verlangt, dass die Spritzen bei der Sicherheitskontrolle zur Kontrolle angegeben werden. Eine Kennzeichnung der Medikamente wird empfohlen.

💡 Unser Tipp: Bewahre wichtige Medikamente während der Anreise möglichst im Handgepäck auf. Sollte dein aufgegebenes Gepäck verspätet ankommen oder verloren gehen, stehst du nicht ohne deine benötigten Medikamente da. Medizinisch notwendige Flüssigkeiten dürfen bei der TSA außerdem auch die normale Flüssigkeitsgrenze von 100 ml überschreiten, müssen aber gesondert kontrolliert werden.

Wenn du bei einem bestimmten Medikament unsicher bist, prüfe vor der Abreise die aktuellen Bestimmungen für genau dieses Präparat. Bei kontrollierten Substanzen können neben den Vorschriften von FDA und U.S. Customs and Border Protection zusätzlich Bestimmungen der DEA gelten.

Eine kleine Reiseapotheke gehört auch bei einer Motorradtour ins Gepäck. Vieles bekommt ihr natürlich auch in den USA und Kanada problemlos in Apotheken, Drogerien oder Supermärkten – trotzdem ist es angenehm, die wichtigsten Dinge sofort griffbereit zu haben.

Sinnvoll sind zum Beispiel:

  • Wundversorgung: Pflaster, Blasenpflaster, etwas Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel
  • Schmerzmittel: ein Schmerzmittel, das ihr kennt und gut vertragt
  • Magen & Verdauung: etwas gegen Durchfall und Magenbeschwerden
  • Sonnenschutz: gerade bei einer Motorradtour und insbesondere im Südwesten der USA wichtig
  • Insektenschutz: je nach Reisegebiet und Jahreszeit
  • Augentropfen: Wind, trockene Luft und Staub können die Augen auf dem Motorrad reizen
  • Persönliche Medikamente: ausreichend für die gesamte Reise plus eine kleine Reserve

Bei persönlichen Medikamenten gelten zusätzlich die Hinweise unserer FAQ „Was muss ich bei der Einreise mit Medikamenten beachten?"

💡 Unser Tipp: Nehmt das mit, was ihr persönlich kennt und erfahrungsgemäß benötigt. Ihr müsst nicht für jede Eventualität vorsorgen – in den USA und Kanada könnt ihr viele alltägliche Produkte problemlos vor Ort kaufen.
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